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Tordalk (rspb-images.com)

Einer der mehr exzentrischen Seevögel ist der Tordalk. Charakteristisch sind sein schlurfender Gang, großer Schnabel und seine krächzenden Rufe. Auch die Tordalken brüten auf Klippen und in felsreichen Küstengegenden.

Ausschau halten

Tordalken – wie Papageitaucher und Gryllteiste (oder Trottellummen) – gehören zur Familie der Riesenalke. Sie haben stämmige Körper und kleine Flügel, sind also bestens zum Tauchen ausgestattet, aber weniger gut zum Fliegen. Bei den erwachsenen Tieren ist das Gefieder lackschwarz, der Unterkörper ist weiß. Tordalken brüten meistens auf schmalen Felssimsen, die gerade für ein Paar groß genug sind. (Trottellummen im Gegensatz drängen sich auf größeren Felsabsätzen zusammen). Einige der größten Tordalk-Kolonien finden sich auf Felsbrocken direkt neben den Klippen.

Interessante Fakten

Normalerweise suchen die Tordalken nach kleinen Fischen in den oberen 20 Metern des Meeres. Dennoch können sie sehr tief tauchen. Taucher, die am Fuß der Ölplattformen in der Nordsee arbeiteten haben dort Tordalke gesichtet, wie auch die Crew eines Tauchbootes in einer Wassertiefe zwischen 70 und 100 Metern.

Wo und wann zu sehen

Tordalke halten sich zwischen spätem März und Juli an Land auf. Im Juli, bevor sie fliegen können, verlassen die Küken das Nest, begleitet von ihren Vätern. Die größten Kolonien gibt es in Westsutherland, Caithness, Orkney und Shetland.

Hotspots

Auf der Isle of May, Fowlsheugh und der Fair Isle sind die Kolonien gut zu erreichen.

Weitere Informationen  über den  Tordalk auf der Webseite des RSPB..