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Sturmschwalben 207012 Steve Round (rspb-images.com)24/02/2009

So groß wie eine normale Schwalbe, hält die Sturmschwalbe, von ihren Fans auch ‘stormie’ genannt, die stärksten Sturmböen an Schottlands Atlantikküste aus. Tagsüber kann man sie von den Fähren zu den Hebriden und Nördlichen Inseln aus sehen. Wer Glück hat, kann auch eine der wenigen Brutkolonien besuchen.

Ausschau halten

Falls Sie auf See einen schwalbengroßen Vogel sehen, der dicht über dem Wasser fliegt und regelrecht auf den Wellen tanzt, könnte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Sturmschwalbe handeln. Das normalerweise dunkle Gefieder und der geschwungene, aber nicht geteilte Schwanz, hilft bei der Unterscheidung zu dem etwas größeren Wasserläufer. Die nächtlichen Rufe und das Gezirpe der Sturmschwalben in den Höhlen und Felsspaltern klingt wirklich außergewöhnlich.   

Interessante Fakten

Die Sturmschwalben kehren nachts zu ihren Kolonien zurück, mit Ausnahme der brütenden Vögel. Diese Tatsache ist aus menschlicher Sicht schon erstaunlich. Dazu kommt, dass sich die meisten Kolonien an sehr schwer zugänglichen Stellen ansiedeln. Die Sturmschwalbe gehört zu der Familie der Albatrosse. Genau wie diese hat sie diese speziellen Nasenlöcher, die wie kleine Röhrchen auf oberen Bereich des Schnabels aufliegen. Im Vergleich mit anderen Vögeln, wird die Sturmschwalbe relativ alt. 

Wo und wann zu sehen

Die einzige Möglichkeit, diese Vögel hundertprozentig  zu sehen, ist während einer organisierten Tour zu den Kolonien. Sollten Sie auf einer Fähre z.B. nach Skye oder den Äußeren Hebriden oder zwischen den einzelnen Inseln im Norden sein, können Sie im Sommer und Herbst auch Glück haben. 

Hotspots

Die meisten Kolonien sind sehr abseits gelegen, mit Ausnahme von Mousa im Süden der Hauptinsel Mainland bei den Shetland Inseln, die relativ gut zu erreichen ist. Eine der beliebtesten Ausflüge zur Tierbeobachtung sind die mitternächtlichen Touren zu dem historischen piktischen Broch, bei denen man den Sturmschwalben bei ihren akrobatischen Flugmanövern zusehen kann. 

Weitere Informationen über die Sturmschwalbe auf der Webseite der RSPB.