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Schwarzschnabel-Sturmtaucher (rspb-images.com)

Diese Sturmtaucherart hat ihren Namen verdient. Mit hoher Geschwindigkeit rasen die Vögel kurz über der Wasseroberfläche dahin, wobei ihre sensenartigen Flügel fast durch die Oberfläche schneiden.

Ausschau halten

Es gibt nur sehr wenige Scharzschnabel-Sturmtaucher-Kolonien in Schottland. Doch auf ihrer Suche nach Nahrung legen die Vögel durchaus weite Strecken zurück. Bei Bootsausflügen sollte man auf die charakteristische dunkle Oberseite, die blasse Unterseite und die gebogenen Flügel achten. In der Nähe der großen Kolonien lassen sich die Schwarzschnabel-Sturmtaucher in großen Schwärmen auf dem Wasser nieder, bevor sie später am Abend, bei Dunkelheit, die Kolonie bevölkern.

Interessante Fakten

Die Schwarzschnabel-Sturmtaucher haben einen sehr guten Geruchssinn, der ihnen oft bei der Nahrungssuche (Fische und kleine Tintenfische) zu Gute kommt. Er hilft ihnen auch ihren Bau zu finden, obwohl hauptsächlich die Rufe ihres Partners sie in die richtige Richtung weisen.

Wo und wann zu sehen

Die Schwarzschnabel-Sturmtaucher bleiben bis etwa Ende Oktober in Schottland und überwintern dann in der südlichen Hemisphäre, bevor sie im Frühling nah Schottland zurückkehren.

Hotspots

Um die Small Isles (die größte Kolonie gibt es hoch in den Bergen von Rum), in der Minche-Straße, die von Skye bis zu den äußeren Hebriden führt, St Kilda, Fetlar und Machrihanish.

Weitere Informationen über den Schwarzschnabel-Sturmtaucher auf der Webseite der RSPB.