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Ohrentaucher (rspb-images.com)

In Nordamerika ist der Ohrentaucher unter dem Namen ‘horned grebe’ bekannt, weil er in der Brutzeit einen wunderbaren Kopfschmuck trägt. Auf Schottlands Seen ist der Ohrentaucher ein seltener Brüter.

Ausschau halten

Zur Brutzeit hat das Gefieder der Ohrentaucher satte Kastanien- und schwarze Töne, gekrönt von einer Fülle goldener Federn, die sich hinter den lebhaften roten Augen nach hinten bauschen. Im Herbst und Winter ändern sich die warmen Sommertöne des Gefieders in ein mehr gedecktes Schwarz, Weiß und Grau, während das Purpur der Augen bleibt.

Interessante Fakten

Ohrentaucher kommen im gesamten Mischwaldgebiet der nördlichen Hemisphäre vor, wo Kiefern, Tannen und Birken die Wälder dominieren. Schottland liegt an der atlantischen Kante dieser riesigen Region.

Wo und wann zu sehen

Die meisten Ohrentaucher in Schottland brüten an den fünf oder sechs nahrungsreichen Seen am nordöstlichen Ende des Great Glen. Spektakuläre Darbietungen, wenn ein Pärchen sich im Flug fast synchron bewegt, kann man am besten im Frühsommer beobachten. Mitte des Sommers kann man das Glück haben zu sehen, wie die Küken auf dem Rücken ihrer Eltern transportiert werden. Im Winter kann man die Ohrentaucher mit dem Fernglas an der Küste des Moray Firth zwischen Inverness und Buckie beobachten.

Hotspots

Schottland lassen sich die Ohrentaucher am besten im Vogelschutzgebiet der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) bei Loch Ruthven beobachten, das südwestlich von Inverness liegt. Dort kann man Unterstände benutzen und viel über diese schönen Wasservögel lernen.