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Graugans

Ein herumwirbelnder Schwarm Graugänse, der sich unter wilden, im Wind einmal mehr oder weniger laut zu hörenden Rufen zum Schlafen auf einem der Seen oder Fjorde niederläßt, ist ein ganz besonderes Naturereignis im schottischen Winter.

Ausschau halten

Abgesehen von den Schwänen bilden die Graugänse die größte Gruppe von Wildgeflügel in Schottland. Ein erwachsenes Tier hat einen orangefarbenen Schnabel und der breite Streifen grauer Federn auf den oberen Flügeln (die dem Vogel seinen Namen geben) ist sehr offensichtlich. Die Rufe der Graugans sind, wie die der Hausgans, laut und schnatternd.

Interessante Fakten

Abgesehen von den Graugänsen, die im Herbst und Winter zu Zehntausenden hierher kommen, gibt es in Schottland auch eine kleine Population einheimischer Graugänse, die hier brüten. Diese Brutvögel kommen in wenigen Exemplaren in Caithness, Sutherland, Wester Ross und auf den Hebriden vor.

Wo und wann zu sehen

Die an Nahrung reichen Lochs und Flußmündungen sind vom späten September bis Mitte April der ideale Lebensraum für die Graugänse. Tagsüber sind sie in den abgeernteten Feldern auf Nahrungssuche und kommen bei Sonnenuntergang zu ihren Schlafplätzen zurück. Um die Vögel nicht zu stören, sollte man sich am späten Nachmittag einen der versteckten Beobachtungsunterstände suchen, bevor die Vogelschwärme zurückkehren.

Hotspots

Einige der besten Gegenden um Graugänse zu sehen, liegen im Osten, wie zum Beispiel die Küste des Moray Firth und Loch of Skene in Aberdeenshire. Im Sommer kann man kleinere Schwärme bei Loch Druidibeg auf South Uist, um Benbecula und auf North Uist entdecken.

Weitere Informationen über die  Graugans finden Sie auf der Webseite der RSPB.