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Gänsesäger (Mergus) 207012 Mike Lane (rspb-images.com)24/02/2009

Mit schmucken kontrastierenden Kopffedern und Gefieder (kräftig bei den Männchen und etwas mehr gedeckt bei den Weibchen, ist der Gänsesäger die größte Entenart in Schottlands Gewässern. Man kann sie das ganze Jahr über auf den Lochs, Flüssen und entlang der geschützten Küsten sehen.

Ausschau halten

Das Auffallendste am Gefieder der Erpel ist das strahlende Weiß der Federn an fast jeder Stelle. Dies kontrastiert mit dem grün-schwarzen Kopf und den schwarzen Flügeln. Die Weibchen haben einen orange-roten Kopf und einen taubengrauen Rücken. Der Schnabel ist bei beiden lang und schmal. Wenn die Gänsesäger fliegen, machen die Flügel ein pfeifendes Geräusch.

Interessante Fakten

Die Gänsesäger siedelten sich erstmals 1871 in Schottland an. Seitdem haben sie sich in vielen Gegenden des britischen Hochlandes, besonders im Westen, niedergelassen. Sie nisten in Astlöchern aus denen die Küken, lange bevor sie fliegen können, springen, um Boden und Wasser zu erreichen.

Wo und wann zu sehen

Außerhalb der Brutsaison kann man Gänsesäger häufig an Flußmündungen sehen, wie z.B. am Spey Bay. Im Frühlung und frühen Sommer balzen die sie in kleinen Gruppen auf den Flüssen. Die Weibchen haben nach Mittsommer oft eine kleine Gruppe ihrer Jungen im Schlepptau.

Hotspots

Die Flüsse Tweed und Spey ziehen das ganze Jahr über Gänsesäger an. Zwischen Herbst und Frühling kann man sie an der südlichen Ostküste bei Tyninghame sehen, bei Speymouth in Moray und am inneren Moray Firth bei Inverness sowie entlang der Küste zwischen Aberdeen und Peterhead.