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An der Atlantikküste der Hebriden finden Sie einige der schönsten blumenreichen Weiden Europas. In tausenden von Jahren hat der Wind den weichen Muschelsand an die Inseln geweht und ihnen zu einer schmalen, aber ertragreichen Küstenlinie verholfen.

Ausschau halten

Diese fruchtbare Küstengegend heißt auf Gälisch ‘machair’. Man findet diese Grasflächen entlang der westlichen Küstenlinie der Hebriden. Sie liegen etwas landeinwärts, hinter den Dünen auf sandigem Boden. Viele der Machair-Pflanzen sind klein und wachsen nah am Boden, so dass sich ein genauer Blick durchaus lohnt. In einigen Gegenden ist die Farbe und Ausbreitung diesr Pflanzen besonders augenfällig. So gibt es ganze Felder von Gänseblümchen und Hahnenfuß

Wann ist die beste Zeit?

Im späten Juni und Juli kann man die Farbenpracht des Machair-Graslandes am Besten sehen. Hier befindet sich auch die Hochburg der  Wachtelkönige in Westeuropa. Daher haben Sie im Sommer auch genug Gelegenheit, ihre Rufe zu hören. Austernfischer und andere Watvögel, die auf dem Machair brüten, sind besonders im Mai und Anfang Juni aktiv

Ausflugsziele

Einer der besten Orte, um sich über das Machair-Grasland zu informieren, ist Balranald auf North Uist. Hier gibt es ein kleines Besucherzentrum, das verschiedene geführte Touren anbietet (auch zu den Wachtelkönigen). Die Westküsten von Uists, Benbecula und Barra haben sehr schöne Machair-Weiden und auch die Insel Berneray im Sound of Harris, die von Nord Uist über einen Damm und von Harris aus per Fähre zu erreichen ist.  Auf den Inneren Hebriden findet man das schönste Machair-Grasland auf Tiree und Coll, aber es gibt auch noch andere, kleinere Gebiete auf den den anderen Inseln.