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Seehund

Mit seinem gefleckten Fell und dem einem Hund ähnelnden Kopf ist der Seehund wohl das am meisten gesichtete Mitglied der Familie der Hundsrobben. Man kann sie in Landnähe oder von einem Beobachtungsschiff aus, sehen (Ökotour).

Ausschau halten

Wenn nur die Köpfe der Seehunde aus dem Wasser schauen ist es nicht ganz leicht, einen normalen Seehund von einer Kegelrobbe zu unterscheiden. Wer allerdings einen Blick auf die Nasenlöcher werfen kann, der sieht die bei einem Seehund als ein V ausgerichteten Nasenlöcher. Die Nasenlöcher der Kegelrobbe indessen sind fast parallel angelegte Schlitze. Die sich auf Sandbänken oder dem Watt ausruhenden Tiere sind in den meisten Fällen Seehunde.

Interessante Fakten

Die Seehundmännchen – Bullen genannt – haben unter Wasser ihre Territorien 'abgesteckt'. Dort streunen sie herum und machen die Weibchen – die Kühe – auf sich aufmerksam und verweisen rivalisierende Bullen auf ihre Plätze. Diese Geräusche (ähnlich anderen Unterwassergeräuschen wie dem Knistern oder Rascheln von Krabben oder den Walgesängen) können durch spezielle unter Wasser funktionierende Mikrofone (sogenannte Hydrofone) wahrgenommen werden. Diese Hydrofone wurden ursprünglich für Militärzwecke entwickelt, sind aber inzwischen für die Untersuchung von Meerestieren unerläßlich.

Wo und wann zu sehen

Die Seehunde bekommen ihre Jungen im Sommer. Demnach kann man auf ihren Rastplätzen auf Sandbänken recht viel Aktivität beobachten. Einige der offiziell zugelassenen Bootstouren fahren nahe an diese Orte heran (allerdings nicht zu nah), so das man den Seehunden beim Faulenzen zuschauen kann. Auf der Cromarty Firth Brücke (A9) sollte man an einer der großen Parkbuchten anhalten, (kurz vor dem nördlichen Ende); wer aus Richtung Invergordon kommt, sollte am südlichen Ende der Brücke einen Stop einlegen) und die großen Sandbänke im Osten beobachten, wo die Seehunde oft faul herumliegen. Bei Flut ziehen sich einzelne Seehunde oft auf die nahe der Küste gelegenen Felsen zurück und positionieren sich so, das sie möglichst nicht mit dem Wasser in Berührung kommen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seehund Marliin.