Meine Favoriten

Perthshire, Angus & Dundee - Startseite

Wildlife in Perthshire, Angus & Dundee

Entdecken Sie die Berge von Perthshire mitten im Herzen Schottlands, mit ihrer arktisch-alpinen Vegetation, den Schmetterlingen und den Vögeln, die in der Moorlandschaft zu Hause sind. Wandern Sie durch die landschafltich wunderschönen Täler, vor bei an waldumsäumten Seen und Flüssen und genießen Sie die reiche Tierwelt der Eichen- und Kiefernwälder. Von den Unterständen im Flachland aus können Sie das Federwild an den Seen beobachten, darunter Fischadler, Taucher und Enten. Oder besuchen Sie die Küste von Angus, um sich an der Farbenpracht der Uferpflanzen zu erfreuen oder lauschen Sie den Rufen der Gänse im Herbst und Winter.

 

Glockenblumen und Zwergseeschwalben

Bei St Cyrus, das an der A92 knapp zehn Kilometer nördlich von Montrose liegt, gibt es wunderbare goldene Sandstrände und blumenreiche Wiesen mit dahinter aufragenden Klippen. Vom Besucherzentrum aus, das von April bis Oktober geöffnet ist, kann man diese Küstenlandschaft mit ihrer Pflanzen- und und Insektenvielfalt erforschen. Dazu gehören unter anderen Glockenblumen, die weiter nördlich kaum mehr wachsen, und seltene Pflanzen wie die Heide-Nelke. Im Sommer kann man hier die Zwergseeschwalben sehen, im Winter auf dem Wasser die Eiderenten beobachten.

Gänse und Watvögel

Scharen von Kurzschnabel- und Graugänsen überfliegen diese Gegend im Winter. Vom Spätsommer bis zum Frühjahr ist hier das Flügelrauschen der Schwäne und ganzjährig die Rufe der vielen Enten und Watvögel zu hören. Viele der Vögel lassen sich auf dem Montrose Basin nieder. Am südlichen Ende dieses von der Tide abhängigen Basins liegt ein auch für Rollstuhlfahrer zugängliches Besucherzentrum des Scottish Wildlife Trust.

Taucher und Möwen

Westlich von Kirriemuir, an der B951 nach Glen Isla gelegen, hat man eine der besten Gelegenheiten in Schottland, am Loch of Kinnordy Schwarzhalstaucher zu beobachten. Sie brüten – wie auch Tausende von Lachmöwen – in einem Gewirr von Fieberklee und Wasserschierling. Vom Parkplatz aus kann man zwei Beobachtungsplätze erreichen. Im Sommer kann man gelegentlich Fischadler bei der Nahrungsssuche und Otter sehen.

Federwild und Rohrsänger

Etwa acht Kilometer östlich von Forfar an der A932 liegt Balgavies Loch, das sich ausgezeichnet dazu eignet, die tanzartige Balz der Haubentaucher zu beobachten. Aus dem Riet tönen die Rufe der Schilfrohrsänger. Oberhalb des Sees liegt einer der wenigen übrig gebliebenen Eichenwälder in Angus, dort kann man spazieren gehen. Im Winter kann es an Balgavies Loch recht laut zugehen, da hier die nach Süden ziehenden Graugänse und nordamerikanischen Pfeifenten niederlassen.

Felsentauben und Eissturmvögel

Eine Kette von roten Sandsteinklippen schliesst sich in nördlicher Richtung der Uferpromenade in Arbroath an. Man erreicht sie über eine ansteigende Strasse, die an einem Parkplatz vorbei führt. Klippen trennen Farmland und Meer. Die Buchten, Höhlen, Spitzen und Simse der Seaton Cliffs sind idealer Nist- und Sitzplatz für die wilden Felsentauben, Mehlschwalben, Eissturmvögel und Möwen. Schlüsselblumen und Veilchen wachsen entlang des Pfades. Im Hochsommer kann man auf den Klippen rosa blühenden Strandbeifuß und die weissen Blüten des Leimkrautes sehen.

Tribünenplätze für die Fischadler-Beobachtung

Zwischen Dunkeld und Butterstone liegen im ebenen Gelände drei schöne Seen. Loch of the Lowes eignet sich am besten, um Tiere zu beobachten. Das Besucherzentrum ist vom Parkplatz, der etwa dreieinhalb Kilometer nördlich von Dunkeld an der A923 liegt, zu erreichen. Hier kann man brütende Fischadler live und per Videoaufzeichnung sehen. Auf den Seen lassen sich Hauben- und Zwergtaucher sowie Enten nieder. Aus den Bäumen in Seenähe tönen Baumpieper, Rotschwänze und Rohrsänger.

Lachsbeobachtung

Zur richtigen Jahreszeit kann man in extra eingerichteten Beobachtungskammern sehen, wie die Lachse durch spezielle Röhren den Höhenunterschied des Damms passieren und zum Laichen Loch Faskally, einen künstlich angelegten See, erreichen. Damm und Lachstreppe liegen am stadtnahen Ende von Loch Faskally. Von hier aus kann man auch im nahe gelegenen Mischwald Spaziergänge unternehmen. Die Lachstreppe und den begehbaren Damm erreicht man von den Parkplätzen auf der Südseite Pitlochrys nach einem kurzen Spaziergang.

Trauerschnäpper und Rotschwänze

Bekannt ist Killiecrankie für die Schlacht zwischen Jakobitern und Regierungstruppen, die 1689 stattgefunden hat. Die Landschaft hier ist wunderschön, hauptsächlich bestehend aus Eichen- und Birkenwäldern und Weideland. In der Nähe der B8079 bei Killircrankie gibt es bei Balrobbie Farm einen Parkplatz, von dem markierte Wanderwege ausgehen. Hier kann man viele verschiedene, meist in Eichenwäldern vorkommende Vögel beobachten, unter anderen Trauerschnäpper, Rotschwänze, Waldlaubsänger und Spechte.

Enzian und Bibernelle

Seit mehr als zweihundert Jahren ist Ben Lawers für die dort wachsenden arktisch-alpinen Pflanzen bekannt. Einen Eindruck von dem reichen Pflanzenschatz dieser Gegend bekommt man im Besucherzentrum (von April bis September geöffnet), das an der Nebenstrasse nach Glen Lyon liegt, die etwa neun Kilometer nord-östlich von Killin von der A 827 abgeht. Die Pflanzen, die in dieser Höhenlage gut gedeihen können, sind Schnee-Enzian, Kalk-Polsternelken, Berg-Stiefmütterchen und Bibernelle. Besonders im Juli kann man hier in seinen schottischen Heimatgefilden den Schornsteinfeger-Schmetterling (braunen Waldvogel) beobachten.

Kaledonischer Kiefernwald

Der größte noch intakte kaledonische Kiefernwald in Perthshire, der Black Wood of Rannoch, liegt im Tay Forest Park bei Loch Rannoch. Von Caie, am Südende des Sees, einige Meilen westlich von Kinloch Rannoch, kann man die Waldpfade nutzen und bei Wanderungen rote Eichhörnchen, schottische Fichtenkreuzschnäbel, die riesigen Haufen der Waldameisen und, wenn man sehr viel Glück hat, die scheue nur in dieser Gegend vorkommende Mottenart Rannoch Sprawler sehen, die ihre Eier an den alten Birken ablegt.

 

Greylag Geese, RSPB images