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Kirkwall

Kirkwall mit seinen Einkaufsmöglichkeiten, den historischen Gebäuden und der lebhaften Atmosphäre - und natürlich der Kathedrale - ist unbedingt einen Besuch wert, wenn man nach Orkney fährt.

Kirkwall - 'die Bucht der Kirche' - im Mittelpunkt des nördlichen Königreiches

Kirwall war einmal das Herzstück der Seefahrtsstraßen der Wikinger. Heute versorgt Kirkwall die anderen Inseln der Inselgruppe mit seinen Fährverbindungen, hat sich aber trotzdem sein historisches Ambiente erhalten. Im 12. Jahrhundert begann der Bau der Kathedrale des Grafen Rognvald, noch vor dem Palast des Bischofs, der noch heute auf der gegenüberliegenden Seite steht. Der tyrannische Herrscher der Insel, Patrick Stewart, der 2. Graf von Orkney im Jahr 1607, wählte die Stadt auch für den Bau seines Renaissance Palastes aus.

Tankerness House, ein großartiges Beispiel eines Stadthauses aus dem 16. Jahrhundert, sowie einige andere noch existierende Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert tragen maßgeblich zum Charakter der Stadt bei, die nach wie vor ein geschäftiges Handelszentrum ist. Besucher sind sehr angetan über die vielen Einkaufsmöglichkeiten, speziell für Kunsthandwerk wie z.B. Schmuck.

Unterkünft in Kirkwall:

Kirkwall hat ein gutes Angebot an Hotels, einige davon direkt am Hafen. Gästehäuser und Bed and Breakfast Unterkünfte findet man in der Stadt selbst, aber auch in ländlichen Gebieten in der Nähe. Einige bieten eine wunderbare Aussicht über Scapa Flow. Für Selbstversorger gibt es Unterkünfte in der Stadt, aber auch umgebaute Bauernhäuser. Kirkwall hat auch einige Hostels vorzuweisen, andere liegen auf den anderen Inseln. In der Stadt gibt es einen Caravan- und Campingplatz.

Sehenswürdigkeiten in und um Kirkwall »

Die St Magnus Kathedrale, der Palast des Bischofs und der des Grafen liegen alle mitten in der Stadt. In dem Haupmuseum von Kirkwall, dem Tankerness House, erfährt man viel über die Geschichte der Inseln. In der Nähe des Hafens ist das Wireless Museum, das drahtlosen Geräten und Haushaltsgegenständen gewidmet ist. Ein weiterer Anziehungspunkt für Touristen ist die Highland Park Destillery in der Nähe der Stadt. Ganz in der Nähe der Stadt findet man jede Menge archäologischer Sehenswürdigkeiten, für die die Orkneys bekannt sind. Skara Brae, der Ring of Brogar (or Brodgar) und Maes Howe gehören zu den Orten, die man als Besucher gesehen haben muss.

Freizeitangebote in und um Kirkwall »

Die Seen auf der Hauptinsel kann man von Kirkwall schnell erreichen und sie sind gut für das Angeln auf Bachforellen geeignet. Scapa Flow, wo die deutsche Flotte 1919 versenkt wurde, ist sehr beliebt bei Tauchern. Es gibt auch Angebote für Ausflugsfahrten hier her. Im Sommer kann man Ausflüge zu den Äußeren Nördlichen Inseln mit der lokalen Fährgesellschaft Orkney Ferries machen. Drei Golfplätze liegen ganz in der Nähe von Kirkwall. Es gibt auch Möglichkeiten zum Reiten und für Trekking.

Hoy und das Besucherzentrum von Scapa Flow »

Hoy mit seinen Mooren und runden Hügeln unterscheidet sich sehr von den anderen Inseln der Orkneys. Von Rackwick Bay gibt es einen schönen Wanderweg zum Old Man of Hoy, oder auch weiter zu den dramatischen Klippen des St John' Head. Dieser ist speziell bei Vogelbeobachtern beliebt, da man hier die Großen Raubmöven über den Mooren sehen kann, um nur eine der verschiedenen Seevögelarten zu nennen. Ebenfalls auf Hoy ist das faszinierende Besucherzentrum von Scapa Flow (Lyness Interpretation Centre). Hier erfahren Sie alles über die wichtige Rolle dieses natürlichen Ankerplatzes für die Britische Marine in Kriegszeiten.

Die Archäologie auf der Hauptinsel »

Man sagt, dass man auf Orkney mehr archäologische Fundestellen pro Quadratmeter findet als irgendwo sonst in Europa. Das Steinzeitdorf Skara Brae mit seinem Besucherzentrum in der Nähe bringt einem das Leben der ersten Inselbewohner auf eine einzigartige und lebendige Art sehr nahe. Der Ring of Brogar ist ebenfalls ein Ort, an dem man die Vergangenheit regelrecht spüren kann. Maes Howe ist das beste Hünengrab Großbritanniens. Es war bereits 3.500 Jahre alt, als die Vikinger die Insel besuchten und ihre Graffiti und Schnitzungen hinterließen, speziell der kleine Drachen von Maes How -'Maes Howe dragon'.

St Magnus Cathedral »

Graf Rognvald begann mit der Arbeit an einer großartigen neuen Kirche - 'ein Gottesdienst aus Stein in Kirkwall', so die Aufzeichnungen - 20 Jahre nach dem Tod seines Onkels, des Grafen Magnus. Das Chorgestühl wurde 1142 fertiggestelt und wurde als die beste romanische Arbeit nördlich von Durham in England bezeichnet (angeblich stammten einige der Steinmetze dorther). Die Arbeiten wurden in Etappen bis inst 14. Jahrhundert weitergeführt. Die zwei verschiedenen Sandsteinarten sind heute von der Zeit verwittert und verleihen diesem Ort eine gewisse Feierlichkeit. Von dem höchsten Turm im Bischofspalast gegenüber hat man eine wunderbare Aussicht über die gesamte Gegend.

Veranstaltungen »

Orkney ist bekannt für geführte Wanderungen und bildhafte Erzählungen über die Natur und Archäologie - und auch für seine Musik, z.B. das jährliche Orkney Folk Festival in Stromness, Kirkwall und anderen Orten Ende Mai. Das St Magnus Festival ist eine wichtige Veranstaltung der Künste im Juni um Mittsommer. Die Ornkey Craftsmen's Guild Exhibition, eine Ausstellung der Kunsthandwerkergilde, verweist auf die darstellenden Künste der Gegend und ist in Juli in Kirkwall.

Weitere Informationen unter www.visitorkney.com.