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Inverness, Loch Ness & Nairn - Wildlife, Birdwatching Holidays

Was auch immer von dem Monster in Loch Ness zu halten ist - die Landschaft um Loch Ness und an den Küsten bietet der Tier- und Pflanzenwelt großartigen Lebensraum. Rote Eichhörnchen und Fichtenkreuzschnäbel leben in den Wäldern, Wild auf den Mooren, über der Dörfern kreisen Rotmilane. Und die an den Küsten lebenden Enten, Delphine und Seehunde, werden noch lange in Ihren Reiseerzählungen präsent sein.

 

Auf den Spuren der roten Eichhörnchen

Gegenüber des Loch Ness-Besucherzentrums, besonderem Anziehungspunkt für Monsterfans, an der westlichen Seite des Sees, verläuft zwischen Dores und Fort Augustus die einspurige B862. Entlang der Straße wachsen Birken, die das ganze Jahr über einen schönen Anblick bieten. Bei Inverfarigaig bieten die Waldpfade gute Gelegenheit, rote Eichhörnchen und Fichtenkreuzschnäbel zu sehen.

Alte Erlenwälder

Nicht weit von Castle Urquhart, dem besten Monsterbeobachtungspunkt, liegt am Rand von Drumnadrochit Urquhart Bay Woods, hauptsächlich aus Erlen (und anderen Baumarten) bestehend. Mit Gummistiefeln sind Sie gut beraten und sollten, um Spechte, und, entlang des Flußes Endrick, Wasseramseln, Gänsesäger, Trauerbachstelzen und Graureiher zu entdecken, den Schildern am Friedhof von Old Kilmore folgen.

Um Loch Ness

Stundenlang kann man auf den weit verzweigten Waldpfaden bei Abriachan, in der Nähe der A82 zwischen Drumnadrochit und Inverness wandern, oder dort auch nur einen kurzen Spaziergang unternehmen, Der den Gemeinden gehörende höher gelegene Wald mischt sich auf den Abhängen, die zur Hauptstraße führen, mit Mischwald aus Haselsträuchern, Birken und Eichen, der im Besitz des Woodland Trusts ist. Einige hundert Meter westlich der Ortsverwaltung gibt es einen ausgeschilderten Bohlenweg, der durch die Nadelbäume zu einem kleinen See führt, an dem man Wintergoldhähnchen und Libellen entdecken, eventuell Pilze finden und Ohrentaucher sehen kann. Um zu den mehrstämmigen Haselsträuchern zu gelangen, folgen Sie dem steilen Pfad zwischen der Gärtnerei in Abriachan und dem Clansman Hotel.

Ohrentaucher in Nahaufnahme

Im Sommer kann man in dieser Gegend gelegentlich Ohrentaucher beobachten. Die besondere Schönheit ihres goldenen Kopfputzes wird einem noch lange in Erinnerung bleiben. Einer der besten Plätze zur Beobachtung dieser besonders attraktiven Wasservögel ist Loch Ruthven, einige Meilen östlich von Loch Ness. Vom Parkplatz an der B851 bei Croachy führt ein schmaler Pfad zu einem Unterstand. Von hier aus kann man auf den Mooren der Umgebung Moorschneehühner, Rehe, Sikahirsche und Rotwild sehen

Alte Kiefernwälder

Westlich von Loch Ness bekommt man einen lebendigen Eindruck der Natur- und Pflanzenwelt im - nach den Cairngorms - größten existierenden kaledonischen Kiefernwald. Verschiedene schöne Täler führen in die Berge. Um Glen Affrick, in der Nähe von Cannich an der A831, ist das Netzwerk der Straßen und Wege besonders dicht. Von den Pfaden, die an den Parkplätzen bei den Dog und Affric Falls beginnen, kann man die massiven Aufholzungsarbeiten in den Wäldern erkennen. Am Himmel ist unter Umständen ein Steinadler zu sehen, in den Wäldern Haubenmeisen und die schottischen Fichtenkreuzschnäbel.

Delphine, Milane und Seehunde

Die Meerenge zwischen Inverness und der Black Isle ist der ideale Lebensraum für große Tümmler und Seehunde. Blicken Sie von South Kessock (auf der Seite von Inverness), North Kessock (Erfrischungen) oder dem Picknickplatz von North Kessock (nördlich an der A9 hinter Kessock Bridge gelegen, wo sich auch die Touristeninformation befindet), in Richtung Meer. Im Sommer zeigt das Informationszentrum per Videolink die Nester der Rotmilane. Auch von Chanonry Point aus, neben dem Leuchtturm auf der Halbinsel zwischen Fortrose und Fort George, kann man Delphine beobachten. Dieser Aussichtspunkt ist am besten über die durch den Golfplatz führende Straße zu erreichen. Verschiedene Firmen in Inverness, Avoch und Cromarty bieten Delphinbeobachtungstouren an.

Federwild an der Küste

Sollte Ihr spezielles Interesse Enten und Watvögeln gelten, dann bietet Ihnen die nordöstliche Gegend der Black Isle besonders gute Gelegenheit zur Vogelbeobachtung. Einige hundert Meter westlich von Jemimaville bietet ein Unterstand gute Sicht über Udale Bay, Teil eines riesigen Watvogel- und Federwild-Gebietes, das Nigg Bay am nördlichen Ufer des Cromarty Firth einschließt. Hier sind im Sommer Wasserläufer, Austernfischer, Kiebitze und Triele zu hören, und im Winter treffen Sie hier erstaunliche Mengen von Enten und Kurzschnabelgänsen und vereinzelt auch Merline und Wanderfalken an.

Bewaldete Dünen

Die Waldpfade durch den Culbin Forest, die vom Parkplatz in Wellhill (bei Forres) zu erreichen sind, führen durch ein großes, baumbestandenes Sanddünengebiet. Seit 1686 ersticken aufeinanderfolgende Stürme den einst fruchtbaren Boden. Heute sind korsische Pinien und andere angepflanzte Bäume hier zuhause und bieten Haubenmeisen, Fichtenkreuzschäblern und roten Eichhörnchen einen Lebensraum. Feine, flechtenreiche Heide bildet hier im Norden den besonders weichen Waldboden. Viele immergrüne Pflanzen wachsen hier, unter anderem auch die Herbst-Wendelähre (aus der Orchideenfamilie).

Scottish Crossbill, RSPB images