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Der alte Name lautet Invernairn, das ist die gälische Bezeichnung für die Flussmündung des Flusses Alders. Hier siedelten sich bereits die ersten Christen im 4  Jahrhundert an, lange bevor die Stadt im 12. Jahrhundert von Alexander I. die 'burgh's first charter', also die ersten Stadtrechte erhielt.

Wilhelm I. von Schottland, auch genannt Willhelm der Löwe, der Enkel König Alexander I. errichtete sein Schloss auf der Verteidigungsseite zwischen dem Fluss und der High Street. Ungefähr an der Stelle stehen heute das Herrenhaus und die Constabulary Gardens. Der Name der Gärten geht auf das Büro des Constable of Nairn zurück, was eine ererbte Pflicht war, der die Familie Cawdor nachzukommen hatte.

Es ist allein der Vorstellungskraft eines einzigen Mannes zu verdanken, dass der kleine und verarmte Marktflecken, das Fischerdorf Nairn im 19. Jahrhundert zu einem blühenden Urlaubsort wurde. Diese Vision war zukunftsweisend, denn bis heute ist der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen von Nairn.

Dr. John Grigor kam um 1800 als junger Schiffsarzt in die Stadt. Er war für viele Institutionen zuständig, die noch heute existieren. Als Erinnerung an sein Lebenswerk und seine Verdienste hinsichtlich der Entwicklung von Nairn errichteten die Bürger eine eindrucksvolle Bronzestatue. Dieses Denkmal steht in einer begrünten Ecke in Nairn und zwar in Viewfield, direkt gegenüber dem georgianischen Herrenhaus, in dem sich das Museum von Nairn befindet.

John Grigor wurde 1814 als Sohn eines Anwalts aus Elgin geboren. Mit 15 Jahren beschloss er der Familientradition zu folgen und wie sein Bruder Robert eine juristische Laufbahn einzuschlagen. Aber nach einem Jahr änderte er seine Meinung und ging an die Universität von Edinburgh, um dort Medizin zu studieren.