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Fort William, Ben Nevis & Lochaber - Startseite

Die Tierwelt in Lochaber

Eichenwälder, die fast wie so üppig wie Regenwälder sind; geschützte Fjorde, an deren Ufern Otter und Reiher leben und arktisch-alpine Pflanzen, die an den beschneiten Hängen der Berge wachsen; Wale und Delfine, die sich in der Umgebung der vielen wunderschönen Inseln aufhalten – das alles ist Teil der Tier- und Pflanzenwelt, die von Fort William aus gut zu erreichen ist.

Glen Nevis


Der Ben Nevis ist der höchste Berg in Großbritannien und Irland und erfreut sich großer Beliebtheit. Es lohnt sich aber auch durchaus, die Landschaft sowie die Tier- und Pflanzenwelt im Glen Nevis-Tal südwestlich des Ben näher kennen zu lernen. Vom Besucherzentrum Ionad Nibheis (hier gibt es Toiletten) kann man entlang des Flusses Nevis eine sanft ansteigende Wanderung unternehmen. Sportlichere Besucher möchten vielleicht zu einer mehrstündigen Rundwanderung im oberen Tal aufbrechen. Umgeben von Kiefern, Birken, Ebereschen und Stechpalmen fällt hier der Wasserfall An Steall kaskadenartig in die Schlucht.

Alte Eichenwälder

Die einheimischen Eichenwälder an der westlichen Seite von Loch Sunart gehören zu den schönsten der Highlands. Der Wald bei Ariundle gehört zu den einfacher zu erreichenden Wäldern und liegt etwa drei Kilometer nördlich von Strontian, an der Nebenstrasse nach Polloch. Man kann am Parkplatz von Airigh Fhionndail starten, dort gibt es praktischerweise auch ein Café. Neben den vielen Grüntönen der Pflanzen sieht man hier Rotschwänze und im Sommer die Spiegelfleck-Dickkopffalter. Aus diesem alten Wald stammte einst das Holz für die Holzkohle, die den Hochofen in Bonawe.

Baummarder und Rotschwänze

Auf dem Weg zu dem westlichsten Punkt auf dem schottischen Festland bei Ardnamurchan kann man die meiste Zeit die Aussicht über Loch Sunart geniessen. An der B8007 liegen allerdings zwei sehr unterscheidliche Orte, die es sich anzuschauen lohnt. Direkt westlich von der Siedlung Glenborrodale führt ein Rundweg durch einen unter Naturschutz stehenden Eichenwald und zurück zur Strasse (hier gibt es keinen Parkplatz). Die Rufe der Rohrsänger, Rotschwänze und Grauschnäpper sind hier zu hören. Das Ardnamurchan Natural History Centre (geöffnet von Ostern bis Oktober) im nahe gelegenen Glenmore bietet bietet geführte Wanderungen an. Im Besucherzentrum selber werden Erfrischungen angeboten und man kann sich über das Tier- und Pflanzenleben dieser Gegend informieren, wie z.B. über den Baummarder.

Die Insel Eigg

Auf der Fahrt nach Eigg kann man im Sommer die hier auftauchenden Zwergwale, Delfine und Schweinswale sehen. Davor kann man in Küstennähe  Seehunde im Arisaig-Sund sehen oder auch Gyrllteisten und andere Seevögel, die bei Sleat auf Skye nach Nahrung suchen. An Land sollte man das hervorragende Café und den Laden besuchen und natürlich die Graureiher und Watvögel am Rande der Kildonan Bay beobachten. Die einzige Straße auf dieser der Gemeinde gehörenden Insel ist im Sommer von Orchideen gesäumt, in den Pacht-Wiesen bei Cleadale wachsen weiße Waldhyazinthen. Die berühmten Strände bei Laig Bay (hier kann man gut Otter beobachten) machen durch die Reibungsbewegungen der Sandkörner ein fast singendes Geräusch.


Die Insel Rum

Die südliche Hälfte von Rum  besteht aus einer einzigartigen Ansammlung von Bergen, die angeblich J.R.R. Tolkien zu den Bergen von Mordor inspiriert haben sollen. Von der Anlegestelle und dem kleinen Dorf aus kann man Spaziergänge durch den nahen Wald unternehmen, oder von Kinloch aus den quer über die Insel führenden Weg zu den hier gezüchteten Ponys einschlagen, von dem aus man auch Rotwild sehen kann. Ein besonderes Highlight ist eine nächtliche Wanderung zu den Schwarzschnabelsturmtauchern, auf der man hören kann, wie sie zu ihren hoch in den Bergen gelegenen Nistplätzen kommen.


Die Insel Muck

Muck ist ein kleines Juwel unter den Inseln, mit fruchtbarem Ackerland und ansprechenden Buchten. Das Café in Port Mor bietet Kuchen an (die eigenen Hühner legen die Eier dafür), den man probieren sollte. Anschließend bietet sich eine Wanderung nach Gallanach Bay an, während der man Schnepfen, Rotschenkel und andere Watvögel hören kann. Um Zeit genug für Spaziergänge zu den Papageientauchern und anderen Seevögeln an den westlichen Klippen zu haben, sollte man eine Übernachtung einplanen.

Die Insel Canna

Canna ist die westlichste der Small Isles, aber die lange Bootsfahrt dorthin lohnt sich spätestens dann, wenn man an einer Delfinschule vorbei kommt oder Möwen einen Schwarm Fische ankündigen, an dem sich gerade ein Zwergwal gütlich tut. Auf den westlichen Kliffs von Canna (etwa zwei bis drei Kilometer von Pier entfernt) leben viele verschiedene Seevögel wie Krähenscharbe, Kormoran, Gryllteiste, Tordalk, Papageientaucher und Dreizehenmöwe. Und wenn man Glück hat, kann man am Himmel die riesige Silhouette eines Seeadlers erkennen.

Guillemots, RSPB images