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Fife & St. Andrews - Startseite

Die Tierwelt in Fife

Diese markante kleine Halbinsel verfügt über eine lange Küstenlinie, vogelreiche Seen und einer Insel mit unzähligen Seevögeln. Im Meer um Fife finden sich viele Möglichkeiten, Tiere zu beobachten. In der Nähe der Dörfer und den Hauptverkehrsstrecken liegen traumhafte Strände mit seltenen Blumen und man sieht Enten, Papageientaucher und Seehunde . All das macht den Aufenthalt in Fife und Kinross besonders attraktiv.

 

Jede Menge Federwild

Im größten See in Zentral-Schottland sind das ganze Jahr über jede Menge Enten und Gänse beheimatet. Loch Leven liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen  Edinburgh und Perth an der M90 in der Nähe von Kinross. Nach etwa dreieinhalb Kilometern östlich von der Abfahrt 5 erreicht man die  Vane Farm. Mit den Teleskopen im Besucherzentrum hat man einen guten Blick über den See. Man kann einen Spaziergang zu den Unterständen machen und von dort aus verschiedene Entenarten, Watvögel und Gänse, die auf dem Weg in den Süden sind und hier Station machen, beobachten. 

Beobachtungstouren mit dem Boot

Von April bis September kann man eine Bootstour nach Loch Leven Castle unternehmen.. Dies Schloss war einst das Gefängnis für Maria Stuart (Mary I.), auch als Mary, Königin der Schotten, bekannt. Vom Schloss aus hat man eine ganz andere Perspektive über diesen flachen See. Es gibt hier Enten, Schwalben fliegen über dem Schilf und ab und an kann man Fischadler sehen. Auf der nahe gelegenen Insel St. Serf ist die größte Brutenten-Kolonie - speziell Reiherenten -  in Großbritannien. Die Mole befindet sich beim Kirkgate Park, am Ende der Burns-Begg Street. 

Blumen, Seehunde und Spechte

Die Küstenregion bei Tentsmuir Point liegt nördlich von St. Andrews. Teile des sandigen Vorlandes wachsen jährlich mehr als einen Meter, während andere Stücke abgetragen werden. Der von der B945 abgehende, ausgeschilderte Parkplatz bei Kinshaldy eignet sich als als Ausgangspunkt, um von dort aus den Wald (mit Bunt- und Grünspechten und roten Eichhörnchen), die Sanddünen (mit verschiedene Blumen- und Schmetterlingsarten) und den Strand zu erkunden (vor der Küste kann man ganzjährig Seehunde und Kegelrobben beobachten, sowie im Winter riesige Schwärme von  Eiderenten). 

Meerenten bei St. Andrews

Bekannt ist St Andrews für das an Land gespielte Sprtart mit dem kleinen weißen Ball, die hier erfunden wurde. Wenn man aber von den Stränden, dem Hafen oder der Gegend um das Schloss über die Bucht von St. Andrews blickt, kann man das ganze Jahr über Eiderenten, und im Winter Meerenten wie Trauer- und Samtenten sehen. Vom Argyll-Parkplatz, östlich von West Port, erreicht man ein angelegtes Mischwaldgelände bei den Lade Braes und kann dort Wasseramseln und Bergstelzen beobachten, die den kleinen Bach Kinnesburn nutzen, der durch St. Andrews fließt. 

Eine Zuflucht für Watvögel  

Die Mündung des Flusses Eden reicht von der Küste bei Guardbridge bis nach West Sands bei St. Andrews. Die Gegend ist einer der besten Plätze für Kasarkas und besonders im Herbst und Winter einer der Schlaf- und Futterplätze für Watvögel (besonders für Uferschnepfen). Das Wattgebiet kann man am besten von Outhead aus sehen, dazu parkt man am günstigsten am Nordende der Straße nach West Sands, in der Nähe des Golfplatzes “Old Course”. Das Küstengelände bei Coble Shore erreicht man über einen Weg, der etwa sechseinhalb Kilometer östlich von Guardbridge abzweigt.

Die Tier- und Pflanzenwelt der Moore

Es fällt einem schwer zu glauben, dass es sich bei Banhkead Moss um ein altes, kleines Industriegebiet handelt. Aber das Moor wurde geschaffen, als man im 17. und 18. Jahrhundert hier Löcher grub, um die in der Leinenherstellung genutzten Flachsfasern verrotten zu lassen. Dieses Gebiet liegt acht Kilometer südwestlich von St Andrews bei Peat Inn. Gegenüber der Greigston Farm, an der B940, gibt es einen Parkplatz, von dem ein ausgeschilderter (Bohlen-) Weg an Mädesüß, Kuckucks-Lichtnelken und anderen Sumpfblumen, an Moosen und Heidepflanzen vorbei führt. In diesen Feuchtgebieten brüten auch Libellen.

Küstenpflanzen und Zugvögel

Der lange Wanderweg, der sich fast um die ganze südliche und östliche Seite von Fife zieht (der Fife Coastal Path), ermöglicht einen einfachen Zugang zu dieser attraktiven Küstengegend, wie zum Beispiel die Küste bei Kilminning, zwischen  Crail and Fife Ness. Hier gibt es Pflanzen wie Kuckucks-Lichtnelken und Salzdreizack. Im Vorland selber und im nahe gelegende Fife Ness Muir kann man im Frühling und Herbst gut Zugvögel beobachten. Über kleine Pfade erreicht man dieses Gebiet fast lautlos und kann dort Rohrsänger, Drosseln und andere Vögel sehen. Fife Coastal Path  

Papageientaucher beobachten

Im Sommer kann man einen Tagesausflug zur Isle of May machen, die von Anstruther aus per Boot in 40 Minuten zu erreichen ist. Diese Insel liegt am weitesten im Firth of Forth. Dort gibt es eine  Kolonie von Papageientauchern , eine der am einfachsten zu erreichenden in ganz Großbritannien (mit mehr als 60.000 Paaren, die hier nisten). Von den Molen aus führt ein Weg über die Insel, den man auch nicht verlassen sollte (damit man die Nester der Vögel nicht aus Versehen zerstört). Fluss-, Küsten- und Brandseeschwalben nisten am Leuchtturm. Auch können Sie hier  Kegelrobben sehen (sie bekommen hier ihre Jungen) und tausende von Dreizehenmöwen, Gryllteisten und Tordalken, die hier auf den westlichen Klippen brüten. 

Lappentaucher und Reiherenten

Der Lochore Meadows Country Park bei Lochgelly wurde auf dem Gebiet ehemaliger Kohlebergwerke angelegt. Heute besteht er aus einer attraktiven Mischung aus Grasland, Laub- und Nadelwald sowie einem See. Vom ganzjährig geöffneten Besucherzentrum (an der B920 bei Crosshill  erreicht man über verschiedene Wege auch den für Rollstuhlfahrer nutzbaren Unterstand (ohne Dach) am westlichen Ende des Sees. Auf den Teichen im Naturschutzgebiet finden man häufig Reiher- und Tafelenten ,Blässhühner sowie Hauben- und Zwergtaucher. Im Wald von Harran Hill kann man Rohrsänger wie die Mönchsgrasmücke hören. Naturschutzgebiete in Kingdom of Fife

Eider Duck, RSPB images