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Ayrshire, Arran & Clyde Valley - Startseite

Die heimische Tierwelt

Die Gegend südlich und westlich von Glasgow zeichnet sich durch eine reiche Tier- und Pflanzenwelt aus. Die Umgebung hier reicht von städtisch-industriell bis hin zu ländlich-bäuerlich. Die Täler des Clyde und in Ayr sind eingebettet in altem Waldbestand, in dem blaue Glockenblumen blühen und man Dachse, Eichhörnchen und Rohrsänger entdecken kann. Hier im Inland von Ayrshire haben Sie die Möglichkeit, spezielle Vogelarten in den Feuchtgebieten zu beobachten oder an die Blumenpracht der Küste und Falken, die über das Land gleiten. Machen Sie einen Ausflug zu der großen Kolonie der Basstölpel oder bewundern Sie die vielfältige Landschaft der Insel Arran.

 

Singschwäne und Eisvögel

Üblicherweise halten sich Otter, Eisvögel, überwinternde Singschwäne und Zugvögel her selten in der Nähe von Großstädten auf. In Baron’s Haugh, etwas eineinhalb Kilometer südlich von Motherwell und nah an der M74 gelegen, kann man diese Tiere jedoch alle sehen. Wege führen durch Marschen, Parks und Wälder und ans Wasser, wer möchte kann eine halbstündige Wanderung Flußabwärts zum Strathclyde Country Park machen. Dort kann man von vier Unterständen aus über die Seen blicken.

Die Wälder im Clyde-Tal

Der Frühling ist farbenfroh hier im Clyde-Tal, im Sommer findet man kühlen Schatten unter Eschen, Berg-Ulmen und Eichen, und im herbst eigent sich die Gegend sehr gut zum Pilze suchen. Oder man nimmt einen der Wanderwege durch das Clyde-Tal, die sich durch drei unter Naturschutz stehende Wälder zwischen Carluke und Lanark ziehen. Die längeren Wanderwege führen durch Clegorn Glen (von Mousebank Road oder Mill House aus zu erreichen) und Cartland Craigs (zu erreichen von Cartland Bridge), nordwestlich von Lanark. Schlüsselblumen, Waldlaubsänger und Seitlingsartige (Pilze) gedeihen und leben in ihrer entsprechenden Jahreszeit.

Falken an den Wasserfällen

New Lanark gehört zu den Stätten des Weltkulturerbes, zu Beginn der Industrialisierung hat diese Textilfabrik eine besondere Rolle gespielt. Wesentlich älter sind die Falls of Clyde, die Wasserfällen in der Schlucht nahe des Ortes. Am besten zu erreichen ist diese Stelle beim nahe am Fluß gelegenen Besucherzentrum in einer der alten Färbereien. Von dort aus kann man Spaziergänge durch den Laub- und Mischwald unternehmen (es gibt blaue Glockenblumen und Anemonen zu sehen) und die drei Wasserfälle, nach denen die Gegend benannt ist (Dundaff Linn, Cora Linn (der größte) und Bonnington Linn). Heute bekommt man nur selten die volle Wasserkraft der Fälle zu sehen, denn meistens wird das Wasser zu einem Wasserkraftwerk abgeleitet. Reiher, Wasseramseln und Bergstelzen können hier gesichtet werden. Wer daran interessiert ist, kann abends eine einer gefährten dachs beobachtungstour teilnehmen oder von den Unterständen Wanderfalken beobachten.

Bewaldete Schluchten

Folgen Sie den Spuren von Robert Burns und wandern Sie bei Failford durch die bewaldete Ayr-Schlucht. Gegenüber des Failford Inn (einem günstig gelegenen Hotel) an der A758 kann man parken. Markierte Pfade führen vom westlichen Ende des Ortes in Richtung Fluß, der von Wasseramseln, Bergstelzen, Reihern und Gänsesägern frequentiert wird. Die Eichelhäher, Bussarde, Rohrsänger und roten Eichhörnchen leben in den Eichen und anderen Bäumen. Manchmal taucht Rotwild auf.

Haubentaucher

Lochwinnoch, etwa 30 Kilometer von Glasgow entfernt, zu beiden Seiten der A760 von Largs nach Paisley gelegen, eignet sich besonders gut, um zu jeder Jahreszeit Federwild und Watvögel zu beobachten. Das Besucherzentrum verfügt über einen Aussichtsturm, von dem aus man einen guten Blick über Aird Meadow und das umliegende Farmland hat. Kurze, auch für Rollstuhlbenutzer geeignete Wege führen zu Unterständen, von denen aus man die Marsch- und Wasserlandschaft beobachten kann. Hier kann man Haubentaucher mit ihren Jungen sehen und im Sommer Kibitze und Bekassinen hören, welches auch die Zeit ist, in der hier Mädesüss und gelbe Schwertlinien wachsen. Im Herbst und Winter kann man hier Singschwäne und anderes Federwild beobachten.

Rohrsänger, Schwäne und Meeresklippen

Culzean Castle and Country Park ist Schottland’s erster Naturpark und inzwischen über 30 Jahre alt. Wie es sich für einen solchen Park gehört, wird er von vielen Pfaden durchzogen, die den Besucher durch Wälder und entlang der Küste führen. Dieser Naturpark liegt etwa sechseinhalb Kilometer westlich von Maybole, an der A77. Für Nichtmitglieder des National Trust of Scotland fällt eine Eintrittsgebühr an, aber die zahlreichen Angebote für Besucher und die vielseitige Tierwelt trösten darüber hinweg. Geöffnet ist der Park von Mitte März bis Oktober. In den Wäldern kann man Mönchs- und Gartengrasmücken und Rohrsänger hören. Kameras übertragen Bilder von im Park aufgehängten Nistkästen und das Verhalten von Kolkraben, Eissturmvögeln und manchmal auch Wanderfalken an den Klippen unterhalb des Schlosses. Der passender Weise so genannte Schwanenteich zieht in der Tat Singschwäne an.

Bergblumen

Auf Arran ist die Landschaft sehr beeindruckend und vielfältig, sie reicht von Stränden über üppigen Wald bis hin zu granitenen Felsspitzen und die Insel ist in dieser Hinsicht kaum zu schlagen. Die wichtigste Fährverbindung geht das ganze Jahr über von Ardrossan nach Brodick. Die verbindung zwischen Kintyre und Lochranza besteht nur im Sommer. Wer den beliebten Ausflug auf den 874 Meter aufragenden goatfell macht, der sollte auf die arktisch-alpinen Pflanzen wie die gelbe Bergbibernelle und Säuerling achten.

Eichhörnchenwälder

Völlig verschieden zum Hochland und den Tälern am Nordende von Arran ist der Brodick Castle Country Park, der in der Nähe des Hauptortes und der Fähre liegt. Es gibt drei markierte Hauptwege, auf denen man an Wasserfällen vorbei kommt, rote Eichhörnchen leben im hier künstlich angepflanzten Wald. An der Küste des Naturparks leben Robben, man sollte auch nicht vergessen, die Mündung des Clydes am gegenüber liegenden Festland zu beobachten, denn manchmal lassen sich die doppelten Rückenflossen der Riesenhaie beobachten.

Die Basstölpel auf Ailsa Craig

Die Fahrt zum fast 20 Kilometer vor der Küste gelegenen Felsen Ailsa Craig dauert lange, aber sie bietet die eine der wenigen Gelegenheiten in Großbritannien, eine große Basstölpel-Kolonie von Nahem zu sehen. Etwa 35.000 Paare nisten auf diesem außergewöhnlichen Granitfelsen, dessen Stein einst abgebaut wurde, um daraus Curlingsteine herzustellen. Hier gibt es auch riesige mengen von Möwen und, nachdem man die Rattenpest beseitigt hat, kommen auch langsam wieder die Papageitaucher zurück.

Wasserrallen und Rohrsänger

Als in dieser Gegend die alten Bergwerksschächte einbrachen haben sich daraus, und aus den ehemaligen Kohlehalden kleine Teiche gebildet. Eigentlich nimmt man nicht an, daß dies der Hintergrund für eine Enklave fzuur die Tier- und Pflanzenwelt ist. Aber die Lagunen von Knockshinnock bei New Cumnock sind ein schönes Beispiel für die frühere industrielle Aktivität. Am besten eigenen sich Frühling und Sommer für Besuche. Dann kann man Schmetterlinge, dunkle Wasserläufer, Kibitze, Bekassinen und Triele nisten dann in den Wiesen und Krick- und andere Entenarten brüten in den Lagunen. Das Gelände ist ideal für Schilfrohrsänger. Streifenschwirle und Wasserrallen (deren Grunz- und Quietschtöne einen durchaus erstaunen können).

Whooper Swan, RSPB Images