So groß wie eine normale Schwalbe, hält die Sturmschwalbe, von ihren Fans auch ‘stormie’ genannt, die stärksten Sturmböen an Schottlands Atlantikküste aus. Tagsüber kann man sie von den Fähren zu den Hebriden und Nördlichen Inseln aus sehen. Wer Glück hat, kann auch eine der wenigen Brutkolonien besuchen.
Ausschau halten Wer auf See einen schwalbengroßen Vogel wahrnimmt, der nah an den Wellen fliegt und scheinbar über das Wasser tanzt, der sieht mit großer Wahrscheinlichkeit eine Sturmschwalbe. Das üblicherweise dunkle Gefieder und der geschwungene (nicht geteilte) Schwanz macht es einfacher, sie von den etwas größeren Wellenläufern zu unterscheiden. Die nächtlichen, fast zirpenden Rufe der Sturmschwalben in ihren Bauen und Felsspalten sind außergewöhnlich.
Interessante Fakten Die Sturmschwalben, abgesehen von denen, die gerade brüten, kommen nachts zu ihren Kolonien. Das ist etwas besonderes. Auch, daß die Brutkolonien in den meisten Fällen auf für den Menschen schwer erreichbaren Inseln liegen, ist selten. Die Sturmschwalbe ist ein Verwandter des Albatross. Wie diese hat auch sie die besonderen Luftkanäle im oberen Schnabelbereich und kann für einen Vogel sehr alt werden (mehrere Jahrzehnte anstatt weniger Jahre).