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Scottish Sea Lochs

Home > Über Schottland > Natur > Special Places > Meeresarme

Entlang der Westküste Schottlands reichen Meeresarme bis weit ins Landesinnere. Sie ähnlen in vielen Dingen den norwegischen Fjorden und formen einen großen Teil der schottischen Küstenlinie. Es gibt mehr als 80 verschiedne Meeresarme und man kann bei Ebbe und Flut gut die verschiedenen Farben des Seetangs sehen, Reiher und Seehunde beobachten und Otter entdecken.

Ausflugsziele
Man findet diese Fjorde entlang der gesamten Westküste, von Kintyre im Süden (West Loch Tarbet) bis Kinlochbervie im Norden (Loch Inchard). Loch Eriboll ist der einzige Fjord im Norden Schottlands. Die Shetland-Inseln haben ihre eigene Variante – die sogenannten ‘voes’.

Der längste Meeresarm von allen ist Loch Sunart, der sich zwischen Ardnamurchan und Morvern hindurch schlängelt und östlich von Strontian endet. Von der A861 und B8007 hat man eine gute Aussicht auf dieses Gewässer und die von Eichen bewachsenen Uferregionen. Auch sollte man an Land auf Otter achten. Von Weisdale Voe aus auf Shetland hat man an einem klaren Tag einen spektakulären Blick auf den südlichen Teil der Insel.


 
Ausschau halten
Hinter den im Landesinneren liegenden Buchten am Ende der Fjorde liegt die sogenannte Salzmarsch, auf der oft Schafe weiden. Dort kann man die Pflanzen betrachten, die diesem salzhaltigen Boden gewachsen sind, wie Salzbeifuss und Strandaster. Auf den Seetangbetten entlang der Küste jagen die Otter nach Krebsen und Fisch. Und auf den felsigen Inseln in den Fjorden (‘skerries’) verbringen Seehunde oft ihre Freizeit, während die verschiedenen Seevögel wie z.B. die Taucher hier auf Fischfang gehen.


 
Interessante Fakten
Typisch für diese Meeresarme ist, dass sie am ihrem Eingang zum Meer enger und seichter sind als sind im Beckenbereich. Das liegt daran, daß das Eis, das dieses Becken ausgewaschen hat, zum Land hin schwerer als an der Meeresküste war, wo das salzige Wasser die Kanten zum Schmelzen gebracht hat, und dadurch Felsen abgebrochen sind. Alle diese Meeresarme haben an ihrer Mündung, wo die Strömung viel schneller ist als im geschützten Beckenbereich, Ablagerungen von größeren Steinen und Kies.

 

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