Die Kieferknocken des schottischen Kreuzschnabels sind überkreuz gewachsen und helfen dem Tier, die Zapfen von Kiefern und anderen Nadelbäumen zu knacken. Ein erwachsener Vogel hat einen der weitesten Schnäbel der Welt. Die in Schottland am weitesten verbreitete Art ist der gewöhnliche Kreuzschnabel, in einigen Gegenden gibt es allerdings den seltenen schottischen Kreuzschnabel zu entdeckeln, den es nur in Schottland und sonst nirgendwo auf der Welt gibt.
Ausschau halten Meistens sieht man als erstes einen kleinen Schwarm Kreuzschnäbel und hört ihre unverwechselbaren “chup”-Rufe. Der Schwarm läßt sich oft hoch in den Baumwipfeln nieder und vollführt dort papageiartige Turnkünste (wenn es sein muß, hängt sich ein Kreuzschnabel auch kopfunter an einen Zweig, um an einen Tannenzapfen zu gelangen). Die schottischen Kreuzschnäbel kann man an ihren vergleichsweise massigen Köpfen und Schnäbeln erkennen, die sie von den gewöhnlichen Kreuzschnäbeln eindeutig differenzieren.