Diese Moorhuhnart liebt die Höhenlagen. Sie kann sich an extreme Kälte, Schneestürme und stürmische Winde in den wildesten Berggegenden Schottlands anpassen (und wie erfahrene Globetrotter berichten, handelt es sich dabei auf der Weltwetterskala um wirklich Ernst zu nehmende Unwetter).
Ausschau halten Es ist etwas trickreich, die Alpenschneehühner zu entdecken. Im Sommer macht sie ihr grau-gelblich geflecktes Gefieder gegen den Hintergrund der von Flechten überzogenen Felsen fast unsichtbar. Durch ihr rein weißes Winterfederkleid sind sie im Winter eigentlich nur auf schneefreien Flächen (verursacht durch die Erderwärmung) zu erkennen. Ihre Rufe sind krächzend und rauh.
Interessante Fakten Die Mauserung ermöglicht es dem Alpenschneehuhn, das schneeweiße Wintergefieder mit einem fein weiß, grau und sandfarben gestreiften Federkleid zu vertauschen. Die Federn auf den Füßen dienen einerseits als Isolierung gegen die Kälte und andererseits im Winter als eine Art Schneeschuhe, die das Gewicht des Vogels beim Gehen besser verteilen.
Ausflugsziele und -zeiten Wer genau aufpasst, kann das ganze Jahr über in den höheren Regionen der Highlands die Rufe der Alpenschneehühner vernehmen. Abgesehen von einem Schwarm, der im Norden der Insel Arran lebt, kommen die schottischen Alpenschneehühner nur nördlich der tektoniscen Bruchline “Highland Boundary Fault” vor. Besonders die Berge von den Cairngorms bis zu Ben Nevis und in Wester Ross sind wahre Hochburgen der Alpenschneehühner. Eine gute Gelegenheit für die Beobachtung dieser Tiere bietet sich auf den felsigen Hängen entlang der Wanderpfade, die in die Northern Corries der Cairngorms (Zugang vom Parkplatz bei Coire Cas) führen.