Hübsch anzusehen mit seinem schokoladenbraunen und gelblichen Pelz und flink wie ein Eichhörnchen, ist der räuberische Baummarder ein hervoragender Kletterer. Nachdem die Baummarder fast ausgerottet waren, findet seit einiger Zeit in Schottland wieder eine größere Verbreitung statt. Allerdings sind die immer noch wenigen Baummarder nur schwer zu finden.
Ausschau halten Wie bei vielen anderen britischen Landsäugetieren wird man ehr Hinweise auf die Baummarder als die Tiere selbst finden. Die Losung auf den von den Mardern geprägten Pfaden - schmaler als die der Füche und breiter als die von Katzen - hat in den verschiedenen Jahreszeiten eine unterschiedliche Zusammensetzung. Im Herbst kann die Losung fast ausschließlich aus Vogelbeeren bestehen. Im Schnee findet man die großen Pfotenabdrücke, alle vier Tatzen lassen den Eindruck eines Kreises entstehen, wenn der Baummarder an einer bestimmten Stelle nach einem Sprung aufgekommen ist. Ein ausgewachsenes Tier kann größer als eine Hauskatze werden.
Interessante Fakten Im 19. Jahrhundert wurden die Baummarder in Großbritannien fast ausgerottet, da das Interesse der Wildansiedlung galt. Die Verbreitung der kommerziellen Aufforstung half dem Bestand, sich zu erholen, und bot Schutz und Möglichkeiten, die Jungen aufzuziehen. Baummarder leben gerne in der Nähe von Menschen, manchmal sogar in Dachböden.
Ausflugsziele und -zeiten Anzeichen von Baummarden kann man das ganze Jahr über auf den Waldpfaden finden. Einige Hochburgen der Baummarder liegen entlang der Westküste zwischen Argyll und Torridon und in den Kiefernwäldern des mittleren Hochlandes.