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Moorland in Scotland

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Die von violet leuchtender Heide überzogene rollende Hügellandschaft ist ein Ikone des schottischen Hochlands. Dort gibt es einige der weltweit größten zusammenhängenden Heidelandschaften.



Der riesige Umfang dieser schottischen Moor- und Heidelandschaft ist das Resultat der Arbeit von Generationen von Wildhütern. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts haben sie alle paar Jahre kleine Stückchen Heideland verbrannt, was den Wuchs der Heide angeregt und die Ausbreitung von Bäumen verhindert hat. Dies zielt darauf ab, daß sich möglichst viele Moorschneehühner ansiedeln – die dann zum Abschuß freigegeben werden.

Blütezeiten
Es gibt drei Straucharten, die der schottischen Moorlandschaft Farbe verleihen, nämlich Sumpf- und Glockenheide sowie das gemeine Heidekraut. Die Sumpf- und Glockenheide blüht üblicherweise etwas ehr als das Heidekraut, besonders schön aber im Juli. Das Violett des Heidekrauts ist von Mitte August an für einige Wochen am stärksten Aber auch zu anderen Zeiten blüht die Heide, nur nicht ganz so üppig.


 
Ausflugsziele
Man findet kleinere Stückchen Heideland in ganz Schottland, von Süden bis hinauf nach Shetland. Weite Flächen Heidelandschaft, die unter anderem auch für Moorschneehühner gepflegt werden, liegen an den Hängen der östlichen und südlichen Highlands und in der Borders-Region.

Die klassische Route durch die bergige Heidelandschaft führt von Ballater in Deeside entlang der A939 nach Tomintoul und Grantown-on-Spey. In anderen Gegenden sollte man im Spätsommer Bergstrassen auswählen. Der Patchworkeffekt, verursacht durch das vorsichtige Verbrennen von ausgewähltem Heideland (‘muirburn’) um das Wachstum anzuregen, kann eigentlich das ganze Jahr über beobachtet werden.


 
Interessante Fakten
Für Heide hatte man in der Vergangenheit verschiedene Verwendung. Es gibt archäologische Beweise, daß die Pikten Heide dazu benutzt haben, Bier Geschmack zu geben. Dieser Brauch wird heute wieder belebt. Eine wohlduftende Matratze konnte aus sorgfältig geschnittenen und geschichteten blühenden Heidesprößlingen gemacht werden. Und auch im Alltag benutzte man Heidekaut zur Herstellung von Besen, Topfkratzern und Dachdeckmaterial.

 

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