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Caledonian Pine Forests in Scotland

Home > Über Schottland > Natur > Special Places > Die Kiefernwälder Schottlands

Die schottische Kiefer ist der auf der Welt am weitesten verbreitete, zapfentragende Nadelbaum. Von daher ist es schon ein bißchen frech, seinen Namen mit diesem kleinen Land zu verbinden. Wer die alten Kiefernwälder im Abendlicht sieht, und wie die von der Sonne angestrahlten Stämme die Täler in ein orangerotes Licht tauchen, der wird merken, daß Baum und Land wie für einander geschaffen sind.

Ausflugsziele
Die größten der noch bestehenden Kiefernwälder liegen in Strathspey, Deeside und in den Tälern westlich von Loch Ness. Im Süden von Perthshire ist ein kleiner solcher Wald zu finden.

Strathspey: Rothiemurchus und Glenmore bei Aviemore sind von der sogenannten “ski road”, die zur Bergbahn in den Cairngorms führt, zu erreichen. An der Straße liegen einige Besucherzentren. Es gibt ein gutes Netz von Wanderpfaden. Im Wald sieht man die Haufen der Waldameisen. Weit verbreitet sind der schottische Kreuzschnabel und die Haubenmeise, und man hat die Chance, Fischadler zu sehen. In Landmark bei Carrbridge gibt es rote Eichhörnchen, Kreuzschnäbel und unter anderem einen Waldlehrpfad in Wipfelhöhe sowie einen Beobachtungsturm mitten im Wald.

Deeside: Glen Tanar bei Aboyne. Es werden verschiedene Waldlehrpfade angeboten (in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden), die vom Besucherzentrum aus erreicht werden können. Besonders gut ist diese Gegend für schottische Kreuzschnäbel, und es gibt interessante, in Nadelwäldern vorkommende Pflanzen.

Mar Lodge: Dies ist einer der bekanntesten Ausgangspunkte für Wanderungen in den süd-östlichen Cairngorms. Die Pfade durch die Täler wie Glen Quoich und Glen Lui führen durch den Kiefernwald in einer spektakulären Bergwelt. Hier gibt es Wapitihirsche, besondere in Nadelwäldern vorkommende Vögel und Waldameisen.

Inverness-shire: Glen Affric bei Cannich. Eine Straße führt entlang des Tals, und bei den Parkplätzen bei Glen Falls und Loch Affric beginnt ein Netzwerk von Wanderpfaden. Hier gibt es eine attraktive Mischung von Seen, Wäldern und Bergen. Im Herbst sind die Farben der Birken besonders schön. Gut geeignet ist diese Gegend für die im Nadelwald vorkommenden Vögel wie die Haubenmeise sowie für Waldflechten.

Perthshire: Black Wood of Rannoch bei Kinloch Rannoch. Diese Gegend ist reich an Birken- und Kiefernwald und bekannt für die Frühlings-Rauhaareule (Motte). Es gibt auch rote Eichhörnchen, Wapitihirsche, Kreuzschnäbel und gelegentlich Birkhühner zu beobachten.


 
Interessante Fakten
Die schottischen Kiefern- und Birkenwälder sind Teil des größten Wald-Supersystems auf der Erde. Der sogenannte boreale oder nördliche Wald reicht über Skandinavien und Sibirien bis zum nördlichen Amerika. Typische Tier- und Pflanzenarten des borealen Waldes sind Eichhörnchen (auch die roten), Kreuzschnäbel, Marder und Koniferen.

 

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