Die sehnsüchtigen Rufe der Prachttaucher sind Teil der Stimmung um die wilden Seen die unterhalb der westlichen schottischen Bergketten oder im Herzen der riesigen Moorlandschaft um Caithness, Sutherland und Lewis liegen.
Ausschau halten Meistens handelt es sich bei den großen Vögeln, die diese normalerweise ruhigen Seen und Fjorde bevölkern, um Möwen. Wenn man sie aber tauchen und nach etwa einen halben Minute oder länger an anderer Stellen wieder auftauchen sieht, dann weiss man, daß es sich um Prachttaucher handelt. Im Sommer kann man sie an den vereinzelten weißen Rückenfedern im sonst schwarzen Gefieder erkennen.
Interessante Fakten Wenn der Wasserspiegel plötzlich steigt, werden dadurch die Nester der Prachttaucher überflutet. Einige Naturschutzverbände haben daher begonnen, in einigen der größeren Seen “Nestinseln” zu installieren, die sich dem Wasserstand anpassen. Auf diese Weise wurden bei den Prachttauchern Bruterfolge erzielt.
Ausflugsziele und -zeiten Die Prachttaucher brüten selten – man sollte daher nicht zu viel erwarten wenn man die Seen an der Westküste Schottlands und auf den Hebriden beobachtet. Man sollte auf keinen Fall versuchen, nh an die Prachttaucher heran zu kommen, denn das würde sie stören. Wenn irgend möglich, sollte man die Prachttaucher mit einem Teleskop beobachten. Im Winter kann man sie auf den im Inland liegenden Seen finden und sie an ihrem langen, kräftigen, oft nach oben gebogenen Schnabel erkennen.