
Dieses große, schwarz-weiße, in Waldgebieten lebende Tier ist weithin bekannt, wird aber nur selten gesichtet. Es gibt einige Gegenden im Flach- und auch im Hochland, wo man eine geführte Dachsbeobachtungstour unternehmen kann.

Ausschau halten Kleine graue oder schwarze Haarbäusche an Zäunen und Zaunpfählen und am Rand der häufig von Tieren genutzten Pfade deuten darauf hin, das Dachse in der Gegend leben. Auch die von den Dachsen gegrabenen “Abtritte”, bei denen man große Mengen von Mist findet, die das Territorium abgrenzen, sind offensichtlich. Wer daran interessiert ist, mehr über Dachse zu erfahren, der sollte an einer organisierten Tour teilnehmen, eventuell nach Absprache mit der örtlichen Naturschutzgruppe.

Interessante Fakten Der Dachs ist das größte britische, zur Familie der Marder gehörende Tier. Weitere Mitglieder dieser Familie sind der Baummarder, das Wiesel, der Hermelin und der Iltis, die alle einen ziemlich starken Körpergeruch haben. Dachse riechen nach Moschus, so daß man sie unter Umständen ehr riechen als sehen wird. Allerdings markieren auch Füchse ihr Territorium mit stark riechenden Ausscheidungen, so daß man seinen Geruchssinn schon gut trainieren muß, um Unterschiede feststellen zu können!

Ausflugsziele und -zeiten Im Winter wird man nicht viel von den Dachsen mitbekommen, da sie in ihren unter der Erde gelegenen Höhlen Winterschlaf halten. Im März suchen die Männchen (Eber) nach den Weibchen (Säuen) um sich zu paaren, und ab Juni kommen an Sommerabenden die Jungen aus dem Bau.

Organisierte Beobachtungstouren Dachse kann man unter Umständen an den Falls of Clyde bei New Lanark, bei Strathspey oder dem Speyside Wildlife Park bei Aviemore beobachten.

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