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Schottlands Sportfische

Einige Informationen zu Schottlands Sportfischen


Atlantischer Lachs
Dieser kommt in einer Gegend im Nordatlantik vor, die von Russland und Labrador im Norden bis nach Portugal und Maine im Süden reicht. Die größten Schwärme befinden sich in Russland, Norwegen, Island, Kanada, Irland und natürlich Schottland.

Zum Laichen zieht der Lachs ins Frischwasser und die Jungfische ziehen in einem Alter von 1 bis 4 Jahren zurück in das Meer. Nach weiteren 1 bis 4 Jahren im Atlantik entwickeln sie sich zum erwachsenen Fisch und fressen sich dabei ein Gewicht von 2 bis 30 Pfund an, woraufhin sie dann zum Laichen wieder zum Fluss ihrer Geburt zurückkehren.

Einige kehren nach dem Laichen wieder in das Meer zurück, erholen sich und wiederholen die Prozedur vielleicht zwei oder dreimal.

Braunforelle und Seeforelle und Ferox
Diese Fische sind Artverwandte. Das Leben der Seeforelle gleicht dem des Lachses. Auch sie wandert ins Meer, um in dessen reichen Nährgründen groß zu wachsen. Die Braunforelle bleibt ihr Leben lang im Frischwasser.

Einige Braunforellen in den größeren Seen, ändern aber ihre Futteraufnahme und fressen andere Fische, insbesondere Saiblinge. Diese reiche Ernährung bedeutete, dass sie bis zu über 20 Pfund schwer werden können. Diese riesigen Forellen, auch Ferox genannt, leben tief unten im Wasser und werden meist nur mit dem Schleppnetz gefangen.

Äsche
Die Äsche hat sich in den klaren schottischen Flüssen während der letzten 100 Jahre, als sie eingeführt wurde, gut entwickelt. Anders als die anderen Salmoniden laichen sie im Spätfrühling und bieten herrlichen Sport spät im Oktober und November.

Nymphen oder Köder wie Mais oder Wurm sind die wirksamsten Angelmethoden, aber an warmen Tagen, wenn vielleicht Insekten schlüpfen, kann auch die Trockenfliege eine gute Wahl sein.

Saibling
Es gibt 220 genetisch verschiedene Schwärme von arktischem Saibling in Schottland. Sie verbringen die meiste Zeit in den Tiefen der Gletscherseen, in denen sie nach der letzten Eiszeit zurückgeblieben sind. Saibling wird nicht oft gefangen. Das geschieht nur in der magischen Zeit im Spätfrühling, wenn das Wasser sich 'aufwühlt' und die Schwärme für ein paar Tage an die Oberfläche kommen.

Hecht
Der Hecht ist der wichtigste Frischwasser-Raubfisch, der eine nützliche Funktion ausführt, indem er schwache und alte Fische frisst.

Der Hecht bevorzugt langsam fließende Flüsse und Seen, insbesondere solche, in denen reichlich Pflanzen zur Deckung wachsen. Er ist der weit verbreiteste Süßwasserfisch in Schottland. Im Frühjahr zieht er zur Brut ins seichte Wasser. Während dieser Zeit kann man gut auf ihn angeln, entweder beim Fliegenfischen mit großen Streamern oder beim Spinnen.

 

Bachforelle