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Ryder Cup 2014, Gleneagles, Scotland

Die mit Sicherheit größte internationale Teamsport Meisterschaft nach der Fußball-Weltmeisterschaft kehrt wieder heim, zurück in das Land, das man auch als „Heimat des Golf” kennt, und zwar heim nach Gleneagles im September 2014. Es geht natürlich um den Ryder Cup, eine sportliche Extravaganz, die aus dem Rahmen fällt, mit atemlosen Kommentatoren, jubelnden Zuschauern und Spielern, die mit dem Schläger in der Hand eine Schneise durch das ländliche Perthshire schlagen.

Heutzutage ist Golf eine milliardenschwere, globale Industrie, aber was den Ryder Cup oder die Ryder Cup Turniere, wie sie offiziell heißen, so besonders macht ist, dass keiner der Golf-Superstars aus den USA oder Europa auch nur einen Cent für ihre Teilnahme erhalten. Sie spielen aus Freude am Wettbewerb, totaler Leidenschaft oder auch bitterer Rivalität. Das macht dieses Ereignis zutiefst überzeugend, ob vor dem Fernsehen oder, noch besser, live und in Farbe hier in Perthshire.

Die Zeiten, in denen die USA nur zu erscheinen mussten, um zu gewinnen, sind schon lange vorbei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Dominanz der Vereinigten Staaten über das, was damals das britische und irische Team war, langsam peinlich. 1979 wurde Kontinentaleuropa mit einbezogen und Spanier wie Seve Ballesteros und Antonio Garrido hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Seit 1979 hat Europa neunmal gegen die USA gewonnen. Das Gleichgewicht ist damit wieder hergestellt und vor Gleneagles gibt es nur noch ein weiteres Turnier in den Staaten.

Das Format des Ryder Cup ist völlig anders als die meisten Turniere für Einzelspieler. Beide Teams mit jeweils 12 Teilnehmern spielen eine Serie von Matchplays (Mann gegen Mann) Diese bestehen aus acht Foursome-Partien, acht Fourball Partien und dann ein Dutzend Einzelmatches. Das Punktesystem ist einfach, da jeder Sieger in jedem Spiel einen Punkt für sein Team erhält. Ein Unentschieden nach dem 18. Loch wird mit einem halben Punkt für jedes Team bewertet. Falls es am Ende des Spiels zu einem Unentschieden kommt, wird der Titelverteidiger des Ryder Cup aus dem Vorjahr zum Sieger erklärt.

Der Austragungsort des Ryder Cup 2014 ist sehr passend, denn die erste dokumentierte Partie zwischen den Teams der Vereinigten Staaten und Großbritannien fand 1921 in Gleneagles statt. Die großen Spieler von damals wären heutzutage sehr beeindruckt vom dem Austragungsort 2014. Der legendären Golfer und Golfplatz-Designer Jack Nicklaus wurde mit einbezogen, um sicherzugehen, dass der PGA Centenary Kurs vor Ort auch tadellos in Schuss ist. Nicklaus ist mehr als zufrieden mit Gleneagles und beschreibt den Platz als „die besten Parzelle Land der ganzen Welt, mit der ich jemals gearbeitet habe”- Es ist genau diese Art von Lobpreisung und Ruhm, die den Ryder Cup zu einem solch wichtigen Ereignis für Gleneagles, Perthshire und Schottland macht.

Schottland ist bereits weltweit bekannt als die unbestrittene Heimat des Golf und bietet die perfekte Kulisse für eine der weltweit größten Teamsport-Veranstaltungen. Das Golf ist immer gut in Perthshire, aber vom 26. bis 28 September 2014 wird es noch zusätzlich einen Hauch von Größe erhalten, wenn Spieler wie Luke Donald und Rory Mcllroy auf dem von Jack Nicklaus entwickelten, großartigen PGA Centenary Platz in Gleneagles gegen die Stars der USA wie Tiger Wood und Phil Mickelson antreten.

©The Gleneagles Hotel

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