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Merida - Legende der Highlands

Hollywood hat seit langem eine sehr leidenschaftliche Liebesbeziehung zu Schottland, die Kassenschlager wie Braveheart, Rob Roy, Chariots of Fire und Local Hero hervorbrachte. Großartige Filme, die dem Land zu einem Platz auf der cineastischen Landkarte verhalfen. Die neueste Darstellung von Schottland, die auf Zelluloid gebannt wurde, ist Disney Pixars millionenschwerer Animationsfilm Merida - Legende der Highlands, dessen Kritiken schon auf beiden Seiten des Atlantiks das Heidekraut in Brand gesetzt haben. Kino war wieder angesagt und alle führenden Touristikunternehmen fielen in Ohnmacht bei den zutiefst schmeichelhaften Bildern, mit denen Schottland dargestellt wurde.

Merida - Legende der Highlands, ziemlich clever zuerst in Schottland ausgestrahlt, bevor es im Rest des Vereinten Königreiches in die Kinos kam, was viele Schotten mit Stolz erfüllte, erzählt ein klassisches Märchen. Die Geschichte eines jungen Mädchens, das heranwächst, von ihren Probleme mit den Eltern, speziell ihrer Mutter, und wie sie versucht, ihren eigenen Weg zu gehen und ihre Identität zu finden. Die junge Prinzessin Merida könnte nicht mehr typisch schottisch sein, mit ihren feurigen Massen von roten Haaren und ihrem nicht minder feurigen Akzent, der ihr von der schottischen Schauspielerin Kelly Macdonald verliehen wird.

Merida spielt in einer unverwechselbaren schottischen Landschaft, einem Schottland, das Disney Pixar in aufwendigen Forschungsreisen entdeckt hat. Hier rochen sie den Duft des Heidekrauts, umarmten Menhire und kletterten auf die Burgwälle der Schlösser und Burgen, um ein echtes Gefühl für das Land zu bekommen. Merida präsentiert kein kitschiges, blitzblank sauberes Tartan-Klischee, sondern eher ein Schottland, wie es viele Schotten kennen. Eine Wildnis mit knorrigen Bäumen, bedecktem Himmel und geschichtsträchtigen Burgen, eine dramatische Landschaft, wie man sie überall auf der Welt finden kann.

Das Schöne an Merida - Legende der Highlands, das Touristen und das Touristengewerbe gleichermaßen anspricht, ist, dass Merida als Animationsfilm nicht auf einen Ort beschränkt ist. Die wichtige Burg Dunbroch könnte stark von Dunnottar Castle südlich von Aberdeen beeinflusst sein, aber es gibt auch Ähnlichkeiten mit Urquhart Castle am Ufer des Loch Ness oder Kilchurn Castle am Loch Awe oder vielleicht sogar Eilean Donan Castle im Westen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Filmen gibt es keine 100 %ig bestimmten Standorte, so dass Besucher ihrer Fantasie freien Lauf lassen können.

Nichtsdestoweniger gibt es einige Orte, die als Teil des sich rasch entwickelnden Brave Trail, einem Weg auf den Spuren Meridas, zu erkennen sind. Unser ansässiger Reiseschriftsteller Robin McKelvie hat einfach mal nachgeforscht und einige Standorte, an denen Disney auf alle Fälle war, in diesen Weg aufgenommen. Das bereits erwähnte Dunnottar Castle, der epische Steinkreis von Calanais und der halb zerfallene Dun Carloway Broch auf der Isle of Lewis gehören alle dazu. Dann gibt noch es die baumbewachsenen Hänge des Glen Affric und die Große Halle im Stirling Castle auf dem Festland. Die Liste geht weiter und immer weiter.

Welche Auswirkungen Merida - Legende der Highlands langfristig auf den schottischen Tourismus hat, kann man nur erraten. Denn schon jetzt sammeln sich in den über 70 Ländern, in denen das Epos gezeigt wird, Legionen von Menschen, die den Spuren von Prinzessin Merida folgen wollen. Und die Geschichte von Merida ist vielleicht noch nicht zu Ende. Wir haben uns mit einigen Insidern an der Quelle unterhalten und es gibt bereits Gerüchte über einen zweiten Teil von Merida.
Von uns haben Sie es zuerst gehört!

  Weitere Informationen zu Merida und den schottischen Standorten besuchen Sie unseren Merida-Blog
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